Dienstag, September 22, 2009

Die Wunderwaffe in SWR 2

Michail Kalaschnikow, Erfinder der weltweit mit ca. 100 Millionen Stück am Weitesten verbreiteten und verheerendsten Kriegswaffe aller Zeiten, wird in diesem Jahr 90 Jahre alt. Seinem eigenen Bekunden nach erfand er die Waffe während des Zweiten Weltkrieges zum Kampf gegen die Deutschen; deren "Sturmgewehr 44" war ein Vorbild. Robust, zuverlässig, kinderleicht zu bedienen und zu warten - dadurch wurde die AK 47 ("Awtomat Kalaschnikowa 1947") auch in der Hand wenig gebildeter Sowjetsoldaten zur mächtigen Tötungsmaschine. Wie der Name sagt: für den Krieg gegen die Nationalsozialisten kam sie zu spät. Um so erfolgreicher war sie in Vietnam und auf allen anderen Kriegsschauplätzen der Welt.

Blutige Profite

Vielfalt von Varianten Im Laufe von über 60 Jahren wurden viele Varianten der AK 47 gebaut

Nicht nur die Verbündeten der Sowjetunion bauten sie nach, der internationale Waffenhandel machte und macht Milliardenprofite mit der AK 47 und den Nachfolgern. Waffennarren in aller Welt bekommen leuchtende Augen, wenn sie über das Potential des Sturmgewehrs reden - Terrorkommandos und Drogenkrieger auch. Darüber berichtete eine 90minütige Dokumentation auf "arte" im Jahr 2000, der die Fotos entnommen sind. Was im Film nicht zu sehen war, aber in SWR 2 "Wissen" demnächst zu hören sein wird: Worin die Verwandtschaft von "AK 47" und "Sturmgewehr 44" wirklich liegt, wie ausgeerechnet die Kalaschnikow aus der DDR massenhaft Sowjetsoldaten tötete und wie die Kampagne "Control Arms" versucht, den weltweiten Waffenhandel zu begrenzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen